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Not all those who wander are lost... -- J.R.R. Tolkien



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Mein Weg zum "glücklichen Cacher", inspiriert durch den blog JeeperMTJ.com

1. Suche die Vernünftigen, meide die Profilneurotiker.

Geocacher sind ein Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Somit gibt es bei unserem Hobby prozentual genauso viele Profilneurotiker wie im echten Leben. Dort sucht man sich ja auch diejenigen aus mit denen man kann. Also die Kontakte mit Besserwissern und Bessercachern tunlichst einstellen.

2. Mach Dein eigenes Spiel.

Einfach NUR die interessanten caches machen, NUR die schönen Dosen suchen und alles andere mit Verachtung strafen. Man sackt zwar in der Statistik ab, aber das tut überhaupt nicht weh. Glaubt mir, man wird kein besserer Mensch mit mehr Statistikpunkten, und man hat deutlich mehr Spaß, als die verbissenen Punktejäger.

3. Meide die Foren, moderiere NIE.

Foren sind der Quell allen Übels. Nirgends gibt es so viele Besitzer exklusiver Ansichten und Meinungsexzentriker wie bei den einschlägigen Vertretern der Web 1.0 Medien. Technische Fragen kann man noch nachschlagen, dann aber sofort aufhören. Ansonsten altert man zu schnell und das kann ich mir nicht erlauben. Die ultimative Steigerung des Masochismus ist das Moderieren von Foren. Als Moderator kann man diesen grausamen Diskussionen nicht ausweichen. Das will ich mir gar nicht mehr zumuten.

4. Nicht alle Notifications öffnen, sondern einfach direkt löschen.

Kaum kommt eine Notificiation zu einem neuen Cache, ist der konditionierte Geocacher nicht mehr zu halten. STOP : Es geht auch anders! Die meisten Petlingschleudern kennt man schon. Auch der Titel lässt schnell erahnen wohin die Reise geht. Letztlich erspart man sich so die Lektüre von 1/1 bzw. neuerdings 1,5/1,5 Micromüll. Macht einem doch nur komisch im Kopf.

5. Watchlist radikal reduzieren.

Nur die schicken und interessanten Caches auf die Watchlist nehmen. Das spart einem weitestgehend die furchtbaren “TFTC” und “Danke” Kurzlogs. Ignoranz beruht auf Dummheit und das ist auch im Internet so und ich kann jetzt MEINE Watchlist geniessen.

6. RSS Feed aufräumen.

10 Minuten durch die RSS-Abos gehen, kann eine deutliche Steigerung der Lebensqualität bedeuten. Die mit typisch deutschen Eigenschaften ausgestatteten Groundspeak-Nörgler und unfreundlichen Alles-ist-schlecht-Evangelisten braucht keiner. Es gibt ein Dutzend gute Blogs, die alles abdecken. Man ist informiert, spart sich dadurch auf jeden Fall Nr. 1 und wird nicht runtergezogen. Und so ein schöner Reise- oder Cachebericht oder ein ordentlicher Produkttest hat schon was.